Der Indianische Name Xaymaca lässt sich mit „Land der Wälder und Gewässer“ übersetzten. Damit haben die Ureinwohner Jamaikas, die Arawaken, die Vielfalt der Inselnatur in eher bescheidenen Worten gefasst. Jamaika ist die Insel der Berge und Wasserfälle, der tropischen Wälder, der weißen Palmenstrände, der türkisblauen badebuchten und der Zuckerrohrfelder.

Umschlossen vom dichten Urwald liegt Ocho Rios (10.000 Einwohner) im Norden von Jamaika in einer lang gezogenen Bucht, die sich in mehrere kleinen Buchten aufteilt. Der ehemals kleine Fischerort wurde seit 1960 als Ferienort ausgebaut und der Strand künstlich aufgeworfen. Hotels, Restaurants und Shoppingcentren für den Duty Free Einkauf wurden erbaut.

Für Touristen ist aber wirklich nur der Strand und die daran anliegenden Einrichtungen interessant. Jeder Meter weiter, der einen in das „authentische“ Jamaika bringt, führt einen aber auch nähre an Armut, Dreck und Marihuana. Auf unserm Spaziergang zum Supermarkt „Big Ben“ wurden wir mehr als zehn Mal angesprochen doch etwas Gras zu kaufen. Alle Farben, alle Sorten. Viele Verkäufer hatten auch „Proben“ dabei. 50g gelten als Eigenbedarf und sind damit Straffrei im Besitz. Es war Sonntag und somit nicht viel los. Dafür aber bei den Dunn River Falls.

Eine seht touristische Anlage, die auch bei den einheimischen sehr beliebt ist. Über mehrere Terrassen zieht sich der Wasserfall (50m Höhe und 200m Länge) durch den Regenwald bis ins Meer. Vom Meer aus kann man mit einem Guide den Wasserfall hinauf klettern. Die Angelegenheit bring Laune und ist nicht allzu anstrengend.